Marc Surer präsentiert in der Motorshow TCS den neuen Alfa Brera 3.2 JTS Q4. An der Front des Alfa Brera 3.2, der in unserer Testversion 73670 Franken kostet, sieht man, dass er eigentlich ein 159er ist. Das ist keine Schande, gilt sie doch als Vorzeige-Beispiel von Alfa Romeo. Beim Seitenblick sieht es fast so aus, als hätte man die B-Säule vergessen, so dominant wirkt die breite, nachfolgende C-Säule. Am Anblick des Hecks erfreut sich auch ein Nicht-Italiener. Die keilförmigen hinteren Leuchteinheiten passen in der Form zur Front. Die vier aus dem Spoiler ragenden Auspuffrohre lassen auf Potenz und Sound schliessen. Alles in allem von vorne bis hinten eine optische Freude auf der Strasse. Formschönen Coupés wird nachgesagt, sie seien unpraktisch und kaum für mehr als zwei Personen zu gebrauchen. Das erfordert Kompromisse, die sich beim Alfa Brera in der zweiten Sitzreihe mit ihrem mageren Bein- und Knieraum und der Enge zeigen. Dafür lassen sich die Rücklehnen abklappen und so das Kofferaumvolumen für ein umfangreiches Zweipersonen-Reisegepäck erweitern. Variabilität ist beim Brera kein Fremdwort.
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